Project QR II
THINK TANK ROBOT ART CONVENTION / ZELL 2040
Im Rundofengebäude in Zell am Harmersbach stellen humanoide, autonom-denkende Roboter sich und ihre
selbstgestalteten Wandbilder vor.
Bis 2040 werden humanoide Roboter, durch KI-gestützte Autonomie und verbesserter menschenähnlicher Beweglichkeit, in Industrie, Gesundheitswesen und Alltag eine Revolution auslösen: sie werden komplexe Aufgaben übernehmen, intuitiv lernen und sich nahtlos in unsere Umgebung einfügen. Auch wenn das vollständige ersetzen menschlicher Intelligenz in 2040 noch „Zukunftsmusik“ ist.
Auf der imaginären Robot Art Convention 2040 in Zell am Harmersbach präsentieren sich Roboter, sowohl als Akteure als auch als Schöpfer eigener Werke. Zu sehen sind Malarbeiten, die aus einer einzigartigen Verbindung von algorithmisch gestützter Kreativität und bewusst gestalteter bildlicher Form entstehen. Diese Ausstellung ist keine bloße Fiktion, sondern ein symbolischer Raum, der Fragen an unsere Wahrnehmung und Zukunftserwartung stellt.
VERNISSAGE. 17.8.2040. 18.00 h
Die Einführungsrede hält der Avatarrobot J101-K der Kunstakademie Karlsruhe
In 2040 sind Roboter schon in vielen Bereichen ein vertrauter Anblick.
Dieses Convent mit Robotern der 2.Generation beweist, dass ein Aufeinandertreffen von Mensch und Maschine zum Alltag wird und die
„Humanoiden“ ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben.
UNSERE KINDER – UNSERE ZUKUNFT
Schön zu sehen, dass Robots für Kinder
als verlässlich, geduldig und fair eingestuft werden. Konflikte und Frustrationen, wie sie die Kinder im Umgang mit Freunden, Eltern oder Lehrern jahrelang erlebten, treten seither kaum mehr auf. Daher ist es leicht für die Kids zu ihren „Robys“ eine emotionale Bindung aufzubauen.
Eine Umfrage aus dem Jahr 2038 belegt: mehr als die Hälfte der Eltern ist davon überzeugt, dass Kinder durch Roboter und KI unterstütze Schulstunden und Aktivitäten, mehr Lernen und erreichen können, als auf paralleler – von Menschen geleiteter Ebene.
Zum Mitmachen:
Where ist the elevator ?
Benötigt wird dazu: 1 Laptop oder Computer und 1 Handy oder Tablet
Scanne den Code und richte den Bildausschnitt Deines Handy auf das Bild an der Wand
Erlaube dem Transferprogramm den Zugang zu Deinem Handy und lass Dich überraschen was passiert.
UND AUSSERHALB DER KUNSTSZENE ?
WH-ZR-01 Hilfsrobot der Stadt Zell a.H.
In Dienst gestellt am 30.5.2033 / ausrangiert nach 12.905 Betriebsstunden. Einsatz: Werkhof / Gärtnerei
O Urlaub / 28 Tage in Reparatur. Kosten-Einsparung gegenüber menschlicher Arbeitskraft : ca. 119.530 €
Was, wenn traditionelle Institutionen aufgrund mangelndem Nachwuches ihre Aktionen einstellen.
Halten dann in Zukunft maschinelle „Bürgerwehrler“ die Fahne hoch ?
Mein zweites, auf QR Codes aufbauendes Project, widmet sich der KI und autonom arbeitenden Robotern, die neben ihren täglichen Arbeitsaufgaben aus eigenem Antrieb sich auch kreativ betätigen.
Wie schon ich schon meinem ersten Project aufgezeigt habe, zeigen schon allein Bildergebnisse, die nur aufgrund von Texteingaben (Prompts ) entstehen, dass Algorithmen und trainierte Programme unseren – in bisheriger Machart gefertigten Bildern, Fotos oder Malereien – sehr nahe kommen. Die zweite Stufe simuliert eine in Jahren mögliche Situation: Es wird Ausstellungsebenen geben auf denen nicht nur handwerklich, menschlich geschaffene Kunst zu sehen sein wird, sondern auch „Werke“ von humanoiden Robotern, die entweder programmiert oder gar selbständig arbeiten.
Lähmt uns diese doppelte Faszination ?
Dem Staunen über unsere Fähigkeit dem Menschen ähnliche Maschinen zu erschaffen, käme die Bewunderung über die von ihnen geschaffenen Werke hinzu, die sich im Grunde aus dem geistigen Vermächtnis der gesamten Menschheit nährt. Dies könnte dazu führen, dass die Ideen und handwerkliche Umsetzung eines einzelnen, nicht mehr mit den Leistungen dieser KI gesteuerten Maschinen mithalten können.
Würden wir notgedrungen, uns dann nur noch auf einer menscheneigenen Ebene bewegen, um uns deutlich unterscheidbar von den Werken dieser „K-Robots“ zu machen ?
Hat dann unsere alte Definition von Kunst noch Bestand und welche Position nehmen solch kreative Maschinen in unserer Gesellschaft ein ?
Somit werfen diese visionären – mit KI kreierten – Bilder etliche gesellschaftliche und ethische Fragen auf. Welchen Stellenwert hat dann noch das rein von Menschen Gemachte ?. Wird es zu einem Statussymbol, das sich nur noch Wohlhabende leisten können ?. Waren es früher die Werke weltbekannter Künstler, die astronomisch hohe Preise erzielten , so könnten auch die letzten kunstvoll-handwerklich gefertigten Arbeiten von Tischlern oder Schlossern, in renommierten Auktionshäusern “ unter den Hammer kommen“.
Werden die Roboter dann auch imstande sein, ihre eigene Arbeit kritisch zu sehen und ihr Tun infrage stellen ?
BLICK INS JAHR 2050
Bezogen auf mein obiges Thema : Bewähren sich Roboter in der Kunst ?. Diese Frage hatte sich schon wenige Jahre später -zugunsten der Roboter erübrigt. Waren es in 2025 noch 2 von 100 menschlichen Künstlern, die sich alleine von ihrer kreativen Tätigkeit ernähren konnten, so brauchte es in 2035 schon deren 1000 um aus ihnen 2 zu nennen !. Grafikdesign und Webgestaltung, sowie weite Teile von Filmproduktionen werden nun mit minimalstem menschlichen Arbeitsaufwand und KI -gesteuerten Programmen bewerkstelligt. Zwar überwiegt 2050 noch die Bedeutung und der Einsatz menschlicher Schauspieler, aber ihr Stellenwert und ihr Verhältnis zu KI-Technologien hat sich maßgeblich verändert.
Kunst und Kultur versuchen vehement zu ihrer ursprünglichen Leichtigkeit zurückfinden: Dem Spielen mit Ideen und Kreativität auf rein menschlicher Basis !.
Internationale Beispiele zeigen bereits Streichungen von Kursen wie, „Generative AI for Artists“, die Studierende befähigen sollten, KI-Tools kreativ einzusetzen. Theater und Varietes setzen seit einigen Jahren wieder vermehrt auf rein menschliche Ensembles .
Das Bildungssystem wird reformiert; ein Rückbau der automatisierten Fertigungen gefordert.
Die EU hat sich aufgrund der stetig steigenden Jugendarbeitlosigkeit: Deuschland / Stand 12/2048 : 22,9% , zu einer „EUROPE EDUCATION & INDUSTRIAL REFORM“ bekannt, mit dem Ziel der teilweisen Rückkehr zu traditionellen Lern- und Fertigungsmethoden. Industrie- wie Handwerksbetriebe sollen durch technischen Rückbau in verantwortbaren Bereichen, wieder vermehrt menschlichen Arbeitskräften den Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen.
Der mit 104 Milliarden Euro veranschlagte Rückbau wird über einen Zeitraum von 5 Jahren, subventioniert.
Die Europäische Union hat am 12.05.2050 – nach einer über 4 Jahren andauernden Debatte, darüber entschieden, dass aufgrund der drastischen Abnahme der Empathiefähigkeit , sowie der deutlichen Zunahme von Kontaktverlusten bei Kindern unter 10 Jahren, der Einsatz von Robots in Kindergärten und Grundschulen, strikteren Regeln unterliegt.
Der Bundestag verabschiedete im April 2049 einen Gesetzentwurf, der besagt, dass in Betrieben mit mehr als 100 Beschäftigten, der Anteil an humanoiden Robotern nicht mehr als 20 % betragen darf. Nahezu alle Subventionen, die in Forschung und Weiterentwicklung von KI geplant sind, unterliegen einer neuerlichen Prüfung.
Der Faktor Energie ?: Dessen Bedarf im Zeitraum 2025 bis 2032 schon jährlich um 7 % anstieg. Die E-Mobilität, gigantische KI Rechenzentren und der Einsatz von Robotern, deren täglicher Durchschnitts-Verbauch- bei einer 10 stündigen vollen Inbetriebnahme- in 2048 schon bei 32,8 Kilowattstunden lag; Dies bei einer Anzahl von 2.712101 – in Deutschland registrierten Robotern.
Gegenüber dem Referenzjahr 2025 würde der gesamte elektrische Verbrauch- bezogen auf Deutschland – bis 2050 mehr als verdoppelt ! Der eigentliche Ausbau der erneuerbaren Energie, der in 2043 -aufgrund kaum noch zur Verfügung stehender neuen Flächen -seine Grenzen erreicht hat, wird daher durch den forcierten Bau von Kleinst-Atomanlagen ergänzt.I
Neu aufbereiten oder wohin mit den „Maschinen“, die nicht mehr aktuellen Ansprüchen genügen ?
Probleme bereiten jene Roboter, denen man seit 2045 sein geistiges Vermächtnis übertragen konnte und auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt sind. Ihnen wurden Mindestrechte eingeräumt, die es u.a. der Maschine erlaubt zu entscheiden, ob sie entsorgt werden möchte oder sich selbst überlassen. Viele teilen nun das Schicksal ihrer menschlichen Mitbürger und „stranden“ auf der Strasse – betteln um ein Almosen für Energie und technischen support.
Meine Anfrage an ChatGTP: „Wie weit schätzt du den weltweiten Anteil an humanoiden Robotern für das Jahr 2050 ein ?“
„Prognosen für 2050 gehen von einem massiven Wachstum aus, mit Schätzungen von bis zu einer Milliarde humanoider Roboter weltweit, die Industrie, Handel und Dienstleistungen revolutionieren könnten. Der Markt könnte über 5 Billionen US-Dollar wert sein. Während erste Durchbrüche für die späten 2020er erwartet werden (z. B. 10 Millionen bis 2030), werden bis 2035 bereits Millionen bis über ein Dutzend Millionen Roboter im Einsatz sein, vor allem in Logistik, Pflege und Produktion, wobei die Kosten sinken und die Technologie durch KI beschleunigt wird. „
PROJECT-QR: „VISIONEN„ ….
ist eine visuelle Reflexion über die Art und Weise, wie wir eine mögliche – noch nicht in Betracht bezogene Realität – wahrnehmen, diese interpretieren und mit dem Unbekannten interagieren. Die Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen dokumentarischer Präsenz und konzeptioneller Bildfindung reiner Phantasie. Visuell setzt die Serie auf eine verschränkte Formensprache: klare Bildkompositionen, überraschende Perspektiven und eine Balance aus dokumentarischer und assoziativer Bildkraft. Die fotografischen Sequenzen erzeugen dabei eine Atmosphäre, in der vertraute Umgebungen sich mit Momenten des Unvorhersehbarem verbinden.
IDEE und UMSETZUNG / eigene Fotos / KI generiert: DA. 01/2026
