MASCHENDRAHTZAUN
Der Austausch des Ballfanggitters eines Fußballplatzes, bot mir eine ganz neue Sicht auf die Dinge.
Das kaum als dreidimensionales Flechtwerk wahrgenommene Zaunmaterial entfaltete sich -auf einen Haufen gestapelt- als ein nahezu undurchdringliches Bollwerk.
Maschendrahtzaun zeigt, dass ein unscheinbares Alltagsobjekt – der Drahtzaun – zum Ausgangspunkt eines visuellen und metaphorischen Experiments sein kann. Das Drahtgeflecht erscheint auf den ersten Blick als banale Begrenzung, doch durch den Blick der Kamera wird er zur Schnittstelle zwischen Innen und Außen, Zugänglich und Verwehrt – sichtbar und unsichtbar. Technisch reduziert und formal klar, eröffnet die Serie einen Gesprächsraum über das Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz – sowohl im realen als auch im übertragenen Sinne.
Technisch reduziert und formal klar, eröffnet die Serie einen Gesprächsraum über das Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz – sowohl im realen als auch im übertragenen Sinne.
