BLACK & WHITE
Analog und Digital
MADE IN U.S.A
„Rails to nowhere“ BAKERSFIELD
Unterstand vor der gleißenden Sonne. WHITE SANDS NTLP
“ Near Brooklyn Bridge“. NEW YORK
„Waiting on his friend“ RENO. USA.
SECOND LOOK
„Wir waren was ihr seid -Ihr werdet was wir sind.“
Ist das „Freiheit“ ?
Wir lieben Lebensmittel
SHOPPING DREAMS
SINGLE SHOTS
“ Ringelreih“ LAHR.
“ Geflüster“
„Just looking “
“ On the roof “ FRANKFURT AIRPORT. 1983
„sexy couple “ Berlin 2025
„CLOSED FOREVER“ 1995
Noch kurz vor der Schließung des alten Lahrer Schlachthofs, konnte ich noch einen der letzten Betriebstage in Fotos festhalten.
LARGE GRAINED PRINTS
Bewusst überzogene Simulation der Filmkörnigkeit als Gestaltungsmittel. 2024
DER BEGINN
Seit 1973 bildet die schwarzweiss-Fotografie für mich den Schwerpunkt meiner Tätigkeit. Besonders das Arbeiten mit analogen Kameras und altbewährtem Filmmaterial, stellt für mich auch heute noch eine Herausforderung dar. Analog zu fotografieren bedeutet auch sich oftmals mit eingeschränkten Möglichkeiten zu arrangieren und sich auch – gegenüber den digitalen Möglichkeiten – bewußt sein muß, dass man nicht allen Situationen mit dieser „alten“ Technik gerecht wird.
2 Abzüge aus meinem ersten selbstentwickelten Filmstreifen 1973
Die Serie BLACK & WHITE konzentriert sich auf das Wesentliche des fotografischen Bildes: Licht, Struktur, Form und Rhythmus. Durch den konsequenten Verzicht auf Farbe wird Wahrnehmung entschleunigt und der Blick auf jene Details gelenkt, die im farbigen Bild oft übersehen werden.
Schwarz-Weiß verwende ich nicht als nostalgisches Stilmittel, sondern als bewusste Strategie der Reduktion. Kontraste werden geschärft, Oberflächen und Räume treten deutlicher hervor, Spannungen zwischen Hell und Dunkel strukturieren das Bild. Die Motive entfalten ihre Wirkung weniger durch erzählerische Inhalte als durch visuelle Präsenz. Auf den ersten Blick wirken die Fotografien klar und unmittelbar. Doch im zweiten Hinsehen eröffnen sich feine Abstufungen, Zwischenräume und visuelle Brüche.
BLACK & WHITE folgt damit dem Prinzip des Secondlook: Bedeutung entsteht nicht durch Farbe oder Inszenierung, sondern durch das genaue Sehen.
